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Mehr Golf bei Hapimag:
Von 56 Resorts und Stadtresidenzen sind
inzwischen 35 "Golf-Erlebnis Resorts“...
Klaus Pfeffermann sprach mit dem
Vorstandsvorsitzenden der Hapimag AG Kurt Scholl
Auf der Golf-Anlage Domat/Ems vor den Toren der Alpenstadt Chur
(Bild rechts) fanden
2010 die „Hapimag-Open“ der Schweiz statt.
Mit Bedacht hatten die Veranstalter das Hapimag Resort in Flims, mit seinem
einmaligen Alpenpanora als Standort für die teilnehmenden Golfer ausgewählt.
Für
GOLFplus ein willkommener Anlass, mit dem CEO der
Hapimag AG, Kurt Scholl, über die Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels
der letzten Jahre auf die Wohnrecht-Vermarktung in Europa und die speziellen
Hapimag-Angebote für Golfer zu sprechen.
GOLFplus:
Herr Scholl, ich möchte mich gerne mit Ihnen über die Auswirkungen die der
gesellschaftliche Wandel auf die Vermarktung von Wohnrechten-Vermarktung in
Europa, natürlich speziell aus Sicht der Golfer, unterhalten.
Hapimag wurde 1963
gegründet. Was hat sich in den letzten Jahren verändert?
Kurt Scholl:
Das
Motto des Hapimag-Modells war
bei der Gründung 1963.
"Gemeinsam investieren-individuell nutzen".
Daran hat sich
im Grundsatz natürlich nichts geändert!
Nur das Lebensmuster der Gesellschaft
hat sich in den letzten 40 Jahren stark gewandelt.
Galt vor nicht allzu langer
Zeit:
Feste tägliche Arbeitszeiten, die Freizeit am Abend und an den Wochenenden
gehörten der Familie. Es wurde von den Arbeitgebern weniger Mobilität gefordert.
Die Urlaubsplanung war klar, z. B. 1 Woche Winterurlaub, 2 bis 3 Wochen
Familien-Urlaub im Sommer am Meer. Eine weltweite Kommunikation rund um die Uhr
gab es eigentlich noch nicht. Es gab noch keine Mobil-Telefone, keine Emails,
kein Internet usw. Die heute selbstverständliche Erreichbarkeit, besonders der
Führungskräfte eines Unternehmens rund um die Uhr war unbekannt.
GOLFplus: Und was hat sich im
Arbeits- und damit im Lebensstil in den letzten Jahren geändert?
Kurt Scholl: Es gibt viele neue Arbeits-
und damit auch Lebensmodelle. Reisen bedeutet nicht nur Urlaub machen, sondern
auch mit Freunden ein Wochenende verbringen, einen Sprachkurs besuchen, sich
sportlich betätigen oder einfach komplett abschalten und entspannen.
Von den
Arbeitnehmern wird eine erhöhte Mobilität gefordert. Die Arbeitsmodelle wurden
flexibler, die Möglichkeiten der weltweiten Kommunikation fordern, wie schon
erwähnt, seit einigen Jahren eine Erreichbarkeit vieler Mitarbeiter rund um die
Uhr usw.
Daraus sind auch viele neue Grundbedürfnisse entstanden, die es bei der
Firmengründung nicht gab.
GOLFplus: Welche Kernidee leiten
Sie für Hapimag aus diesen Veränderungen für die Zukunft ab?
Kurt Scholl: Sehen Sie, wir sind mit
unseren Angeboten in ganz Europa, ja auch in Florida und Nordafrika zuhause.
Das Hapimag-Konzept heißt ja, unsere Kunden erwerben kein festes Timesharing-Wohn-Eigentum in unseren Resorts.
Sondern, unsere Kunden erwerben eine Mitgliedschaft bei Hapimag, die mit Aktien hinterlegt ist. Für jede Aktie
werden jährlich Punkte gutgeschrieben. Mit diesen Punkten können Sie dann unsere 56 Resorts als wirtschaftliche Miteigentümer nutzen.
Ort und Zeit ist frei
wählbar. Die Zahl der benötigten Punkte ist abhängig vom Standort des Resorts, von der Größe der Wohneinheit, von der Jahreszeit der Nutzung und mehr.
Unser Motto für die Zukunft lautet: Nutzen statt Besitz, für eine individuelle Lebensgestaltung
(siehe auch www.golfplus.de unter Reiseziele: „Golfen in Mas Nou ein besonderes
Erlebnis“).
GOLFplus: Wie war die Geschäftsentwicklung bei Hapimag im Jahr der weltweiten Wirtschaftskrise 2009?
Kurt Scholl: Unseren Aufwärtstrend konnten wir auch 2009 fortsetzen. Der Betriebsertrag lag bei € 171.6 Mio, bei einer
Bilanzsumme von € 649 Mio. Wir haben zur Zeit ca.140.000 Mitglieder ( 56 Resorts und Residenzen in Europa, Marokko und den USA, sowie Kooperationen in Südafrika).
Der Neuwert unserer Immobilien liegt bei € 950 Mio.
GOLFplus: Kommen wir nun zum Themenfeld „Hapimag und Golf“. Kennen Sie die Zahl der aktiven Golfspieler unter ihren Gästen?
Kurt Scholl: Wir konnten 2009 insgesamt 355.000 Gäste in unseren Resorts begrüßen. Darunter waren, das wissen wir aus
einer Befragung, ca. 42.000 aktive Golfspieler; ca. 20.000 Gäste haben sich als
am Golfsport interessiert eingestuft.
GOLFplus: Was macht Hapimag für Golfspieler eigentlich, im vergleich zu Mitbewerbern, interessant?
Kurt Scholl: Wir bieten Golfurlaub und Golfmitgliedschaft aus einer Hand.
Das Angebot für unsere Golfurlauber umfasst
35 Resorts und Residenzen, in deren näheren Umgebung über 150 Golfanlagen liegen
(Bild rechts die Anlage in Flims). Bei diesen Anlagen erhalten unsere Gäste Green Fee Rabatte, Sie können
an Turnieren teilnehmen, Golfkurse buchen und vieles mehr.
Nicht vergessen möchte ich, Hapimag hat ja seit 2006 auch einen eigenen
Golfclub.
GOLFplus: Das macht mich neugierig! Müssen die Golfspieler unter den Hapimag-Urlaubern gar nicht Mitglied, in einem dem Deutschen Golfverband (DGV) angeschlossenen Golfclub sein?
Kurt Scholl: Richtig und auch falsch! Der Hapimag Golf-Club, nur Hapimag-Aktien-Besitzer können hier Mitglied werden, ist offizielles Mitglied im DGV. Unsere Mitglieder erhalten den normalen
Mitglieds-Ausweis des DGV, Sie sind also Vollmitglieder! Aktuell hat der Hapimag-Club
220 Mitglieder.
GOLFplus: Hat Hapimag auch eine eigene Golf-Anlage, wenn ja, wo liegt die Anlage. Können Sie uns zum Hapimag-Club näheres sagen?
Kurt Scholl: Nein, wir haben keine eigene Golf-Anlage. Unser Heimat-Platz liegt in Bad Bellingen, im schönen Breisgau.
Mit dem dortigen „Drei Thermen Golfresort“ haben wir einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Den Mitgliedern stehen damit in Bad Bellingen 2x 18 Löcher zur
Verfügung und 2x18
Löcher im Chateau Hombourg.
Ich möchte noch darauf hinweisen unsere Club-Mitglieder erhalten jährlich kostenlos die Golf Fee Card, mit der Sie auf über weltweit 2300 Golf-Anlagen,
mit Green-Fee-Rabatten (bis zu 50%) erhalten.
GOLFplus Kurt Scholl vielen Dank für das interessante Gespräch.
Vor
den Toren der Alpenstadt Chur fanden 2010 die „Hapimag-Open“ der Schweiz statt.
Leider war das Wetter beim Turnier nicht ganz so schön wie auf dem Foto links
mit Blick auf Flims.
Der Brutto-Sieger und die Netto-Sieger der „Hapimag Open“ auf der schönen Anlage
des GC Domat/Ems freuten sich dennoch über je einen Gutschein für einen
Wochenaufenthalt, in einem der 56 Hapimag-Resorts, nach freier Wahl.
Die glücklichen Gewinner:
Brutto: Adelheid Hess, GC Ostschweiz-Niederb. 35 Punkte
Netto Pro bis 15,0: Andre Stebler GC Domat Ems 37 Punkte
Netto 15.1 bis 24.0 Bruno Rast GC Ennetsee 34 Punkte
Netto 24.1 bis PR David Benovici GC Domat Ems 41 Punkte
Weitere Infos:
www.hapimag.com
Fotos: Karin und Klaus Pfeffermann,
Hapimag AG und Golfclub
Domat/Ems
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