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Golf total? Golf ideal! Golf optimal!
Was, Sie "Jack-en" noch nicht?
Was ist denn eigentlich beim Golf spielen wirklich
wichtig?
Erlebnisse, Geselligkeit, Bewegung, Beziehungen, Ansehen?
Der berühmteste Golfspieler aller Zeiten, Jack Nicklaus, erklärt es in seinem 1981 erschienen Buch
"Das Buch der 1000 Tipss"
(S. 104) : " Ich bin schon ganz zufrieden, wenn ich auf einer Runde sechs Bälle genauso treffe, wie ich es
mir vorgestellt habe."
Diese "andere Zählweise" beginnt sich allmählich durchzusetzen.
Man nennt sie: "Jack-en".
Und entgegen der mühsamsten Form des Golfspielens, dem grimmigen Ehrgeiz nach Ergebnissen, wird jeder "Jack" jetzt ein
Erlebnis.
Man denkt dabei mehr an das Erfreuliche beim Spiel als an Fehler. Mühsam ist es z. B., ein PAR mit mehreren brauchbaren Schlägen zu spielen.
Leichter gelingt einem - unbeschwert - ein " Jack".
Von den mehr als ein Dutzend Wettspielarten, den "somme " und "-ball " usw. ist Stableford das "Beckmesser- Maß" des verbissenen Golfers, "Jack" die Zählform des gereiften darüber
stehenden Genießers.
Energische, scoreorientierte Schläge erbringen nur selten ein besseres Ergebnis.
Entspannte, ästhetische Bewegungen führen viel öfter zu einem "zufrieden
stellenden" "Jack".
Auch die Mentalität ist völlig verschieden: Die Schläge für Stableford und sonstige bisherigen Zählweisen werden unerbittlich von Schlag zu Schlag gezählt, die "Jack.s" kann man nach ausschließlich eigenem
Gefühl und eigener Definition als solche registrieren.
Die Zahl von "Jacks" ist theoretisch nach oben identisch mit der Gesamtzahl der eigenen Schläge pro Runde. Aber man sollte sich wohl an die Norm von Nicklaus halten, d.h. im Schnitt alle 12 Schläge ein. "Jack", für
Hcp 36 alle neun.
Selbstverständlich zählt man im Rahmen der Runde - in welcher Wettbewerbsart auch immer - wie es alle anderen im Flight tun, aber parallel dazu, als das Besondere die eigenen "Jacks".
Statt der üblichen Komplimente für einen guten Ball wie "godd shot", "super", "Kracher" etc heißt es jetzt: "Was für ein"Jack"!
Man braucht keine Mulligans mehr und man muss auch nicht Bälle vergeblich suchen, denn die Zahl der Schläge ist praktisch egal.
Es zählen ja nur die besten, für die "Jacks". Es gibt kaum noch Verärgerung, denn es kommen immer neue Chancen für solche "einsam gute Schläge".
Bei "Jack"-Schlägen bewegt man sich freiwillig unter dem Limit, weil ein Zuviel das Risiko eines schlechten Schlags enthält.
Alle "Jacker" wissen inzwischen: Weniger ist mehr.
Wenn ein Putt einmal nur bis auf einen cm an's Loch kommt, ist es dennoch ein Schlag mehr und ein besonderer Ärger.
Für die "Jacker" aber ist das schon ein hervorragender "Jack".
Und wenn Schlechtwetter die Zahl der Schläge vermehrt und die Stimmung vermindert: Dem "Jacker" ist nur jeweils der nächste "Jack" wichtig.
Was ist ein "Jack "?
Es ist ein Schlag mit einem vollharmonischen Abschlag-Sound und einem Ball in der richtigen Länge und der richtigen Richtung.
So einfach ist das allerdings nicht!
Aber es gelingt immer öfter, je mehr man die Lehrbücher vergisst, auf seine harmonische Bewegung vertraut und elegant durchzieht.
"Jack-en" Sie ab jetzt, und Sie haben zusätzlich etwas mehr vom Golfen.
Eduard Roth
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